Die Abende werden dunkler, die Morgen kälter, und der Winter ist nicht mehr weit. Für Mixologen ist der Wechsel der Jahreszeiten immer eine spannende Zeit – mit einem neuen Repertoire an Drinks, das nur darauf wartet, kreiert zu werden! Wenn es um kalte Tage geht, wie könnte man sich besser aufwärmen als mit einem Hot Toddy? In diesem Guide erfahren Sie, wie Sie Ihren eigenen zubereiten können, und welche Vorteile dieser herzhafte Cocktail bietet.
Was ist ein Hot Toddy?
Ein Hot Toddy ist ein Cocktail auf Whisky-Basis. Allerdings hat dieses Getränk einen kleinen besonderen Dreh, den die meisten anderen Cocktails nicht haben … er ist heiß! Vergessen Sie Eiswürfel und gekühlte Gläser: Beim Hot Toddy geht es darum, den Alkohol zu erwärmen und dem Trinkenden etwas Erleichterung vom kalten Winterwetter zu verschaffen. Würzig und mit viel Körper ist er eine beliebte Wahl, um ihn vor einem knisternden Kaminfeuer mit den gemütlichsten Socken zu genießen.
Abgesehen davon, dass er Sie wärmt, ist ein Hot Toddy auch ein fantastisches Mittel gegen Erkältungen! Der Alkohol hilft dabei, Bakterien zu bekämpfen, der Honig beruhigt den Hals, und Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften, die Ihre Genesung ankurbeln.
So machen Sie einen Hot Toddy
Das Hot-Toddy-Rezept ist ziemlich unkompliziert und kommt mit nur wenigen Zutaten aus, die Sie wahrscheinlich ohnehin schon in Ihrem Vorratsschrank haben. Sie brauchen nur:
50ml Whisky
50ml Wasser
3 TL Honig
1 Zimtstange
1 Zitrone
Geriebene Muskatnuss
Lassen Sie Wasser und Gewürze bei niedriger Hitze zusammen köcheln und geben Sie den Whisky in ein vorgewärmtes Glas. Gießen Sie das heiße Wasser mit den Gewürzen darüber und fügen Sie dann den Honig sowie 1-2 TL frischen Zitronensaft hinzu. Mit etwas geriebener Muskatnuss bestreuen und mit einer Zitronenzeste garnieren, für ein rundum perfektes Ergebnis.
Welchen Whisky sollten Sie für einen Hot Toddy verwenden?
Für einen Hot Toddy gibt es nicht den einen bestimmten Whisky. Wählen Sie Ihren stattdessen ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack. Ein Bourbon ergibt ein reichhaltiges, herzhaftes Getränk, ein Scotch ist eine etwas leichtere, elegantere Variante, während ein gewürzter Whisky Ihrem ohnehin schon gewürzten Hot Toddy noch eine weitere Geschmacksebene verleiht.
Viele machen den Fehler, für ihren Hot Toddy einen billigen Whisky zu wählen. Davon würden wir definitiv abraten! Auch wenn Ihr Getränk reich an anderen Aromen ist, sollte ein klassischer Hot Toddy, der wirklich Eindruck macht, mit einem Whisky zubereitet werden, der der Aufgabe gewachsen ist.
Die Ursprünge des Hot Toddy
Die genauen Ursprünge des Hot Toddy sind unbekannt. Was wir wissen: Wahrscheinlich wurde er irgendwann im 18. Jahrhundert erfunden, vermutlich in Schottland. Manche glauben, dass er als süßere Alternative zu Scotch für Frauen gedacht war, die den kräftigen, vollmundigen Geschmack des bekanntesten alkoholischen Getränks des Landes weniger mochten. Es gibt auch Verbindungen zu Indien, wo zu dieser Zeit bereits Toddy getrunken wurde – ein Getränk, das aus Palmensaft hergestellt wird.
Wo auch immer der Hot Toddy erfunden wurde und wie auch immer er entstanden ist, eines wissen wir ganz sicher: Er ist köstlich!
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